Sexting

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Letzte Aktualisierung: 14 Nov 2018 - 21:20

Allgemeine Informationen

Wer hat es nicht auch schon getan? Man posiert vor dem Spiegel, in Unterwäsche oder gar nackt, mal sexy, mal frech, aus Jux oder für den heimlichen Schwarm. Klick – ein Foto mit dem Handy. Klick – und schon freut sich der Schatz. Was, wenn plötzlich aber das halbe Internet das Bild sieht?

Deutsch


2014

Pädagogische Informationen

Sexting: Der Austausch von intimen Selbstaufnahmen via Smartphone und Internet. Für den Schwarm oder die Freundin die Hüllen fallen zu lassen, ist reizvoll; die eigene Sexualität zu erforschen, aufregend. Was vielleicht als Liebesbeweis gedacht war, kann allerdings böse enden. Missbräuche von Sexting ereignen sich noch und noch. Auch wenn die Verbreitung von Nacktaufnahmen als übler Scherz gedacht war, macht man sich in vielen Fällen strafbar. Denn die Verbreitung von Fotos von anderen Personen ohne deren Einwilligung verstösst gegen das Datenschutzgesetz. Sind auf der Aufnahme Personen unter 16 Jahren zu sehen, macht man sich zudem der Kinderpornographie schuldig. Wie soll man sich verhalten, wenn der neue Schatz unbedingt ein Nacktfoto will, und man über beide Ohren verliebt ist? Moana Crescionini und Martin Boess von der Schweizerischen Kriminalprävention geben im Beitrag «Sexting» Tipps und Ratschläge, wie man am besten mit solchen Situationen umgeht, und was zu tun ist, wenn man selbst oder andere betroffen sind.