Er liked mich, sie liked mich nicht

Er liked mich, sie liked mich nicht



  • Demonstration
  • Informationsrecherche
  • Übung
  • Pädagogisches Szenario
  • Methodisches Werkzeug
  • Präsentation
  • Projekt
  • Rollenspiel


Nein

Nutzungsbedingungen SRF

Letzte Aktualisierung: 14 Nov 2018 - 21:19

Allgemeine Informationen

Twitter, Skype und Co. kennen keine geografischen Grenzen. Nigina ist Nachwuchsseglerin und trainiert auf der ganzen Welt. Ihre Wettkämpfe organisiert sie mithilfe der neuen Medien. Chantal war während eines Jahres Cybermobbing ausgesetzt – auf Facebook verzichtet sie trotzdem nicht.

Deutsch


2013

Pädagogische Informationen

Soziale Netzwerke sind immer wieder Orte, an denen Schüler/-innen zu Täter/-innen und Opfern von Mobbingattacken werden. Cybermobbing ist die virtuelle Fortführung des Mobbing in der realen Welt mit dem Unterschied, dass prinzipiell die ganze Welt nicht nur Kenntnis von den beleidigenden und/oder bedrohenden Äusserungen der Täter/-innen nimmt, sondern sich auch aktiv daran beteiligen kann. Vielen Jugendlichen fehlt die Sensibilität für die schwerwiegenden Folgen, die Cybermobbing für die Opfer haben kann. Im Film «Er liked mich, sie liked mich nicht» ist für Chantal der einzige Ausweg, Sport zu treiben, um sich abzureagieren, die Schule zu wechseln und in einem anderen Umfeld neu anzufangen. Die Schüler/-innen sollen in Anlehnung an den Film ein Bewusstsein für die Situation von Cybermobbing-Opfern entwickeln und mit dem Medium Video (Smartphone, Tablet) kurze Filmbeiträge für eine Anti-Cybermobbing-Kampagne drehen. Die Beiträge werden am Ende im Netz veröffentlicht. Durch die Aufarbeitung des Themas «Cybermobbing» bei der Erstellung kurzer Videotrailer sind die Schüler/-innen gefordert, sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie müssen überlegen, wie sie z. B. visuell darstellen können, dass eine Person von Cybermobbing betroffen ist. Und sie brauchen Bilder, die zeigen, was und wie die Opfer in der Situation und auch im Anschluss fühlen. Dabei rekonstruieren sie die Entstehung und den Verlauf von Mobbingvorfällen in Realität und Internet. Das Drehen der Videos macht Spass und erlaubt es den Schüler/-innen, verschiedene Fähigkeiten und Talente einzubringen. Das Werbewirkungsmodell «AIDA» hilft ihnen dabei, den Trailer so zu gestalten, dass er beim Publikum die gewünschte Wirkung erzielt. Die App «iMovie» kann dazu beitragen, dass die Schüler/-innen ihre Ideen in einen audiovisuell ansprechende Form bringen. Benötigt werden Tablets oder Smartphones mit «iMovie». Alternativ kann auch mit anderen Geräten und anderer kostenloser Software (z. B. «movie maker live», für Windows) gearbeitet werden. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Schüler/-innen ab der Mittelstufe.